Information zur Anglo Austrian AAB Bank AG

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat der Anglo Austrian AAB Bank AG (vormals Meinl Bank AG) mit Entscheidung vom 14. November 2019 die Konzession zum Betrieb von Bankgeschäften entzogen.

Die Bank darf daher keine neuen Einlagen entgegennehmen. Bestehende Kundenguthaben sind von der Einlagensicherung AUSTRIA (ESA) unverändert bis zu € 100.000,-- pro Person gesichert.

Die Bank hat angekündigt, das Bankgeschäft binnen 18 Monaten geordnet abzuwickeln.

Bezüglich eines allfälligen Kontoguthabens wenden Sie sich bitte an die Bank. Nähere Informationen zum Konzessionsentzug finden Sie auf der Webseite der Finanzmarktaufsicht (FMA).

EINLAGENSICHERUNG UND ANLEGERENTSCHÄDIGUNG

Die Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H. (ESA) ist die einheitliche Sicherungseinrichtung gemäß § 1 Abs. 1 Z 1 des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (ESAEG).

Einlagensicherung

Wir sichern im Sicherungsfall eines Mitgliedsinstituts Guthaben auf Konten und Sparbüchern bis zu EUR 100.000,- pro Kunde und pro Kreditinstitut. In bestimmten Fällen (Einlage stammt z.B. aus dem Verkauf einer privaten Wohnimmobilie) erhöht sich der gesicherte Betrag auf bis zu EUR 500.000,- pro Kunde und pro Kreditinstitut. In beiden Fällen gibt es keinen Selbstbehalt.

Im Sicherungsfall werden alle Kunden von uns informiert und um Bekanntgabe einer neuen Kontoverbindung ersucht, auf welche wir binnen 7 Tagen nach Eintritt des Sicherungsfalls bzw. nach Mitteilung des neuen Kontos auszahlen.

Anlegerentschädigung

Sind bei der betroffenen Bank deponierte Wertpapiere eines Kunden im Sicherungsfall nicht mehr vorhanden, wird dieser Verlust mit bis zu EUR 20.000,- pro Kunde und pro Kreditinstitut abgesichert. Bei nicht natürlichen Personen (z.B. Firmen oder Organisationen) ist vom Kunden ein Selbstbehalt von 10% zu tragen.

Eine Auszahlung erfolgt innerhalb von 3 Monaten ab Eintritt des Sicherungsfalls und nur auf Antrag des Kunden.